Unsere neue, überparteiliche Wählervereinigung PRO Spaichingen stellt sich Ihnen erstmals bei der kommenden Gemeinderatswahl zur Wahl.

Unsere Kandidaten stehen inmitten des Spaichinger Lebens.

Wir haben unser Ohr am Herz der Bürger und setzen uns für deren Belange ein.

Durch eine parteiunabhängige, fraktionsübergreifende Gemeinderatsarbeit, einen gesunden Menschenverstand, sowie den Willen und eine positiven Einstellung zur Zusammenarbeit bringen wir Spaichingen weiter voran.

Wenn auch Sie PRO Spaichingen fühlen und FÜR eine nachhaltige und bestmögliche Entwicklung Spaichingens sind, dann geben Sie uns Ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014!

 

 

 

Pro Spaichingen – Jahresbericht zur Bergsitzung 16.01.2017

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Amtsleiter und Mitarbeiter der Verwaltung, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, im Namen von Pro Spaichingen möchte ich Ihnen zunächst noch alles Gute, viel Glück, vor allem Gesundheit und ein erfolgreiches Jahr 2017 wünschen.

 

Wir möchten unsere diesjährige Rede mit dem Thema Haushalt 2017 beginnen. Abgesehen von Einzelheiten sind die Vorhaben im Großen und Ganzen zweckmäßig, und solide finanziert. Wobei hier angesichts der nach wie vor sprudelnden Einnahmen durch die Gewerbesteuer aber auch kaum etwas falsch gemacht werden kann.

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Reaktionen                                                                                                                    

11.02.2016

Wir sind enttäuscht darüber, wie die Gemeinderatsfraktionen der Freien Wähler, der FDP und der SPD mit der Entscheidung zur Kündigung des Stadtspiegels umgehen. Dieser zu 99% konform abstimmende Gemeinderatsblock fordert nun in einer gemeinsamen Erklärung, den mehrheitlich vom Gemeinderat gefassten Beschluss zurückzunehmen. Mit welcher nachvollziehbaren Begründung ? Hat es einen Formfehler bei der Abstimmung gegeben ? Oder soll es jetzt Usus werden, dass jeder Gemeinderatsbeschluss im Nachhinein angefochten wird ? Anstatt sich sachlich mit den Argumenten, die zu dieser Entscheidung geführt haben, auseinander zu setzen, wählt man wieder einmal den Weg der Diffamierung und der Stimmungsmache gegen die Gemeinderatskollegen. Dies zeigt, dass diese Fraktionen das Problem des Stadtspiegels immer noch nicht begriffen haben, oder es bewusst ignorieren. 

 

Der Gemeinderatsbeschluss wird als ein Schlag gegen die freie Meinungsäußerung bezeichnet. Es wird dabei jedoch vergessen, dass ein Grundrecht über allen anderen steht, nämlich Art. 1 GG, „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung jeder staatlichen Gewalt.“ Dies wurde unseres Erachtens in den letzten Jahren im Spaichingen im Stadtspiegels nicht befolgt.

 

Außerdem wird befürchtet, dass sich die Parteien in unzulässiger Weise in die freie Meinungsbildung einmischen würden. Voraussetzung für eine freie Meinungsbildung ist eine objektive Berichterstattung. Ein Bericht informiert über objektive und nachprüfbare Sachverhalte, die wertfrei und ohne Gefühle verbreitet werden. Auch diese objektive Information der Leser verschwindet unseres Erachtens immer mehr. Bestes Beispiel hierfür war jüngst der Bericht über die Jahresreden der einzelnen Fraktionen. So wurde z.B. über unsere Rede berichtet, dass wir den Bau eines Flüchtlingsheims und eines Jugendtreffs gefordert hätten, obwohl diese beiden Begriffe in der Rede überhaupt nicht gefallen sind. So finden sich in diesem Bericht noch viele weitere Stellen, in den Sachverhalte hinzugedichtet oder „frei interpretiert“ wurden.  Wie soll sich der Leser da eine freie, objektive Meinung bilden können ?

 

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AHA-Effekt im Gemeinderat                                                                                                                    

27.01.2016

Im Mai letzten Jahres wurden wir wegen unserer Aussage, dass beim Quadratmeter-Verkaufspreis für einen Bauplatz noch ein kostenunabhängiger Zuschlag, je nach Attraktivität des Baugebiets, erhoben wird, von Bürgermeister Schuhmacher scharf kritisiert (Stadtspiegel 19/2015). Wir würden nur provozieren und Stimmung machen, hieß es. Neben dem Preis für das unerschlossene Grundstück würden nur noch die Erschließungskosten und Ausgleichsmaßnahmen des Baugebiets auf die Käufer umgelegt, einen weiteren Zuschlag gebe es nicht. Dies wurde auch auf Nachfrage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Walter Thesz nochmals so bestätigt.

In der letzten Gemeinderatsitzung wurden die Bauplatzpreise für den 2. Bauabschnitt „Heidegraben“ festgelegt. Im Laufe der Diskussion erläuterte Bürgermeister Schuhmacher, bei einem Quadratmeter-Preis von 170 Euro ca. 40 – 50 Euro für die Stadt übrig bleibe. Aha ? Nun also doch. Zu den Kosten von ca. 130 Euro pro Quadratmeter wird demnach ein Zuschlag von ca. 30 % als Gewinn für die Stadt oben aufgesetzt.

Nochmals zum Verständnis: Wir kritisieren keinesfalls diesen Zuschlag, der gerechtfertigt ist, wenn die Stadt ihre wertvollen, endlichen Ressourcen an Flächen veräußert und der von allen Städten und Gemeinden so kalkuliert wird. Wieso legt man dies aber nicht gleich zu Anfang den Bürgern und Gemeinderäten offen, sondern bestreitet dies mehrmals? Soviel also zum Thema Glaubwürdigkeit und Transparenz bei der Bestimmung von Bauplatzpreisen. Und: Stimmung gemacht wurde mit diesem Thema schon. Jedoch nicht vonseiten von Pro Spaichingen.

 

Rede des Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion "Pro Spaichingen", Holger Merkt, zum Jahresbeginn vom 25.01.2016

27.01.2016                                                                                                                                          

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sehr geehrte Damen und Herren Amtsleiter und Mitarbeiter der Verwaltung,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

im Namen von Pro Spaichingen möchte ich Ihnen zunächst alles Gute, viel Glück, vor allem Gesundheit und ein erfolgreiches Jahr 2016 wünschen.

Selten dürfte es so einfach wie in diesem Jahr gewesen sein, einem städtischen Haushalt die Zustimmung zu erteilen. Die Stadt kommt zum wiederholten Mal ohne Kreditaufnahme aus, und kann sich darüber hinaus noch den Luxus leisten, 2 Millionen Euro aus der freien Rücklage für die Finanzierung weiterer anstehender Großprojekte wie z.B. der der Sanierung der Stadionhalle bereitzuhalten. Ermöglicht wird dies vor Allem durch ein sensationelles Ergebnis bei den Gewerbesteuer-Einnahmen von 11 Millionen Euro im Jahr 2015. Hierfür sprechen wir von Pro Spaichingen allen Gewerbetreibenden, vom kleinsten Ladenbesitzer über die Handwerker und Service- und Dienstleister bis zu den größten Industriebetrieben unsere Hochachtung für deren betriebliche Leistung aus. Daneben befriedigen sie mit Ihren Angeboten auch den täglichen Bedarf der Spaichinger Bevölkerung, und sorgen mit so vielen Arbeitsstellen wie kaum jemals zuvor dafür, dass sich die meisten Menschen und Familien aus ihrem Einkommen selbst versorgen, und sich darüber hinaus auch einen gewissen Wohlstand leisten können. Natürlich gibt es in einem städtischen Haushaltsplan immer einzelne Dinge, die man gerne anders an- und einsetzen würde, aber im Großen und Ganzen können sich wohl sämtliche Fraktionen, unsere eingeschlossen, mit dem vorgelegten Haushalt identifizieren und für ihn stimmen.

Einsparungspotenzial sehen wir bei der Planung von Baumaßnahmen und bei den Personalkosten. Durch den vergleichsweise hohen Krankenstand und die damit verbundenen Aufhebungsverträge und Abfindungen mussten Haushaltsmittel deutlich über dem Plan ausgegeben werden. Nach wie vor hören wir, dass viele Beschäftigte unzufrieden mit dem Betriebsklima an ihrem Arbeitsplatz sind. Wir sollten uns im Gemeinderat noch mehr um die Belange der Belegschaft kümmern, z.B. vielleicht mit einem Jahresbericht des Personalvorsitzenden.

Unsere Gemeinderatstätigkeit war im Jahr 2015 gewiss nicht immer einfach. Wir müssen leider feststellen, dass es galt, viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen, und der Versuch unternommen wurde, unsere Gemeinderatsarbeit zu sabotieren und zu manipulieren.

Sabotage müssen wir das nennen, was dem Gemeinderat als Sitzungsvorlage zu unserem Vorschlag über die weitere Entwicklung des Friedhofs vorgelegt wurde. Was dort alles an Unsinn über Funktionen verschiedener Modelle und deren Kosten und Auswirkungen verbreitet wurde, kann nur als vollkommen einseitig und inkompetent - mit einem Wort: haarsträubend - bezeichnet werden.

Außerdem mussten wir wiederholt erleben, dass Anträge und Schriftstücke unserer Fraktion direkt nach Einreichung der Öffentlichkeit preisgegeben und negativ kommentiert wurden, bevor sie überhaupt in den Gemeinderat kamen. Wir sehen darin den Versuch einer bewussten Manipulation der Öffentlichkeit. Herr Schuhmacher, so geht man mit vertraulichen Dokumenten nicht um!

Eine wichtige Aufgabe der Gemeinderäte ist die Kontrolle der Verwaltung. Diese Aufgabe haben wir im Jahr 2015 versucht nachzukommen. Dafür wurden wir im offiziellen Teil des Stadtspiegels, „Aus dem Rathaus“, fast wöchentlich als Quertreiber, Provokateure und Nestbeschmutzer beschimpft. Es ist uns nicht bekannt, ob die Prüfer der Prüfungsanstalt auch mit derartigen Titulierungen bedacht wurden. Es hätte uns aber genügt, auf unsere sachlichen Anfragen ebenso sachliche Antworten und Stellungnahmen zu bekommen, wie die Prüfer auch. Anstatt einzusehen, dass bei der täglichen Arbeit im Rathaus eben auch einige Fehler passieren, die es abzustellen gilt, wurde versucht, die Probleme zu vertuschen und die Fragesteller zu bekämpfen. Es kann eben z.B. nicht angehen, dass der Gemeinderat ein Projekt beschließt, und dann zum Schluss ein völlig anderes Bauwerk entsteht als das, was beschlossen wurde. Wenn sich im Verlauf der Bauphase Sachverhalte ergeben, welche eine Änderung des Baus erforderlich machen, kann die Verwaltung nicht eigenmächtig diese Änderung und damit eventuell verbundene Kostensteigerung in Auftrag geben, ohne dies vorab vom Gemeinderat beschließen zu lassen. Und es reicht dann auch nicht aus, sich damit zu rechtfertigen, dass man ja nur das Beste für die Stadt wolle, und es nur diese einzige Lösung gebe. Denn letztendlich hat der Gemeinderat, und nur dieser, zu beraten und zu entscheiden, welche Lösungen es gibt, und ob und welche Änderungen bei einem Bauvorhaben zu welchen Kosten vorgenommen werden.

In einer der letzten Gemeinderatsitzungen wurde uns durch Bürgermeister Schuhmacher vorgeworfen, dass wir nur immer Stimmung gegen ihn machen, jedoch bislang noch keinerlei konstruktive Gemeinderatsarbeit geleistet hätten. Zu diesem wiederum gänzlich unsachlichen Vorwurf ist in aller Kürze nur anzumerken : Ohne die Fraktion Pro Spaichingen hätte die Stadt heute zwar – völlig unnötig, wie wir inzwischen wissen – eine viertel Million Euro für den Bau von Grabkammern ausgegeben, jedoch kein Flüchtlingswohnheim im Sauter-Gebäude, welches durch den Umbau außerdem noch zu einer deutlichen Verbesserung des Stadtbildes beigetragen hat.

Doch 2015 ist nun vorbei, und wir blicken in das Jahr 2016.

Unsere Hauptthemen im Jahr 2016 werden zum einen die Verbesserung des Angebots an Sozialwohnungen in der Stadt sein. Zum anderen haben wir vor, im Laufe des Jahres ein Konzept für die Jugendarbeit in Spaichingen zu erarbeiten, welches dann im Gemeinderat vorgestellt, und zu gegebener Zeit möglichst auch umgesetzt werden soll.

In Richtung sozialer Wohnungsbau geht bereits unser Antrag, der heute unter TOP 5 zum Aufruf kommen soll. Wir gehen davon aus, dass allen Gemeinderäten bewusst ist, dass trotz derzeit ausreichender Plätze in Spaichingen für die Flüchtlingsunterbringung die Stadt im Jahr 2016 oder spätestens 2017 vor dem Problem stehen wird, für die Unterbringung derjenigen anerkannten Asylbewerber sorgen zu müssen, welche aus eigenen Bemühungen keine für sie bezahlbare Wohnung finden. Daneben gibt es jetzt schon genügend bedürftige Menschen und Familien mit Wohnberechtigungsscheinen, für die die Stadt aktuell keine Wohnung bereitstellen kann. Deshalb können wir dieses Thema nicht länger aussitzen, sondern müssen jetzt anpacken. Es zählt zu den vordringlichen Aufgaben einer Stadt, für eine ausreichende Zahl von Sozialwohnungen für die Haushalte zu sorgen, die sich aufgrund Ihres Einkommens nicht aus eigener Kraft am Markt mit Wohnraum versorgen können.

Dabei sprechen wir uns allerdings klar dagegen aus, dass die Stadt bei der Suche nach Sozialwohnungen in den freien Wohnungsmarkt eingreift. Nach wie vor ist Spaichingen eine Stadt mit mehr Zuzügen als Wegzügen, weshalb die Lage auf dem Wohnungsmarkt sowieso schon äußerst angespannt ist, und kaum freie Wohnungen vorhanden sind. Es könnte den Bürgern daher nicht vermittelt werden, dass die wenigen freien Wohnungen nun auch noch durch die Stadt beansprucht würden. Somit sehen wir im Moment nur die Möglichkeit, den Wohnraumbedarf durch den Bau von neuen Sozialwohnungen zu decken.

Außerdem sehen wir es als Chance, die aktuell bevorstehende Vakanz der Jugendreferentenstellen zu nutzen, um ein Jugendkonzept für Spaichingen zu erstellen, welches möglichst einerseits Anreize für die Neubesetzung der Stellen geben, andererseits die öffentliche Jugendarbeit der Stadt ankurbeln soll. Für uns gehört die Jugend leider zu den Verlierern der letzten Jahre in Spaichingen, zum Einen bedingt durch häufigen Wechsel mit Unterbesetzung bei den Stadtjugendreferenten, zum Anderen auch durch einen unattraktiven und vernachlässigten Jugendtreff. Dies hat nichts mit der bisherigen Arbeit der Jugendreferenten zu tun, aber mit einer 50%-Stelle kann man den Bedarf, den wir zur Erfüllung der Aufgaben sehen, bei Weitem nicht decken. Die Spaichinger Jugend hat attraktive Angebote verdient, und es wurde bereits vom Gemeinderat beschlossen, das aus dem Verkauf des Jugendtreffs erwirtschaftete Geld auch wieder in die Jugend zu investieren. Es wurde bislang nur versäumt, diesen Beschluss auch umzusetzen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sanierung und der teilweise Neubau der Stadionsporthalle mit den Umkleidekabinen des Stadions. Dabei geht es um die Instandhaltung und die Verbesserung der Infrastruktur für die Schulen und die Vereine. Des Weiteren wird dadurch ein Imagegewinn bei der Außendarstellung der Stadt Spaichingen erzielt. Wir werden uns für eine schnelle Umsetzung stark machen und hoffen, dass in den nächsten Sitzungen die ersten Beschlüsse hierzu erfolgen. Die Bauphasen müssen mit den Schulen und den Vereinen abgestimmt werden, damit der Sportbetrieb im Idealfall uneingeschränkt fortgeführt werden kann.

Zum Schluss möchten wir uns noch bei allen Ehrenamtlichen Bürgern bedanken, die durch Ihre Arbeit viele positive Beiträge für unser Stadtleben leisten.

Ein besonderer Dank geht nochmals an den ehemaligen Kämmerer Herrn Hagen, sowie an den demnächst ausscheidenden Herrn Kapp, Leiter des Hauptamts, für die großartige Arbeit der letzten Jahre.

Ich wünsche uns Allen für das neue Jahr eine konstruktive und sachliche Zusammenarbeit, um immer die beste Lösung für unsere Heimatstadt zu finden.

 

 

urlaubskarte pro-spaichingen

Trotz teils turbulenten Wochen verabschiedet sich die Gemeinderatsfraktion von Pro Spaichingen und ihre Mitstreiter mit positiven Eindrücken in die sitzungsfreien Wochen, um dann im September wieder mit geladenem Akku ihre erfolgreiche Gemeinderatsarbeit fortzuführen.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ebenfalls eine erholsame Zeit.

 

 

 

Stadtspiegel Spaichingen

Üblicher Weise kann jeder die Ausgabe des Stadtspiegels am darauffolgenden Montag nach dem Erscheinungstermin kostenlos über die Homepage der Stadt Spaichingen herunterladen HIER . Da hin und wieder nicht immer die komplette Ausgabe des Stadtspiegels bereit gestellt wird, möchten wir Ihnen unsere Beiträge nicht vorenthalten.

Stadtspiegel AusschnittStadtspiegel Ausschnitt Stadtspiegel Ausschnitt

 

 

 

Bau eines Grabkammersystems

Das inzwischen leider zur leidigen Angelegenheit verkommene Friedhofs-Thema wollen wir hier gar nicht mehr weiter breit treten. Hierzu haben wir unseren Standpunkt und unsere Beweggründe, die gegen das Grabkammersystem sprechen bereits mehrfach dargelegt.

Dennoch erlauben Sie uns ein paar Worte zur letzten Sitzung. Dort wurde den Gemeinderäten suggeriert, dass das Friedhofsgutachten den Einsatz von Grabhüllen als unmöglich deklariert hätte, und deshalb Grabkammern die einzige Möglichkeit wären, Tiefenbestattungen zu ermöglichen. Wir sehen hierin erneut eine Irreführung der Räte und der Bevölkerung.

Tatsache ist, dass das Friedhofs-Gutachten „eine Verwendung von Grabkammern oder Grabhüllen als nicht relevant erachtet.“ Im Klartext bedeutet dies: Bei Bestattungen bis 1,50 m Tiefe werden weder Grabkammern noch Grabhüllen benötigt. Will man entgegen dem Beschluss des Gemeinderats nun aber doch wieder Tiefenbestattungen einführen, wäre dies sowohl mit Grabkammern, als auch mit Grabhüllen möglich.

Die Vergabe der Bauarbeiten für ein Grabkammersystem wurde nun bereits zum zweiten Mal abgelehnt. Über einen Sachantrag, dieses Grabkammersystem inzwischen nicht mehr zu bauen, ließ Bürgermeister Schuhmacher dieses Mal nicht abstimmen (ob dies zulässig war, wird noch zu klären sein). Stattdessen legte der Bürgermeister Widerspruch gegen die Nichtvergabe der Bauarbeiten ein (ob dieses zulässig war, wird ebenfalls noch zu klären sein), so dass das Thema voraussichtlich demnächst immer wieder auf der Tagesordnung steht.

Es hat den Anschein, dass der Bürgermeister krampfhaft mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln „sein“ Grabkammersystem durchboxen will. Hierfür spricht auch sein Vorgehen, je nach Mehrheitsverhältnisse im aktuell anwesenden Gemeinderat, die Beschlussfassung entsprechend abzustimmen oder diese wie zuletzt, entgegen der eigentlichen Vorlage kurzfristig komplett gegenteilig umzuformulieren.

Fest steht, dass es in der Zwischenzeit, auf Grund weiterer Fakten und nach Vorliegen eines Gutachtens, keine Mehrheit mehr für die Grabkammern im Rat gibt. Sich immer wieder dieser Tatsache zu verwehren ist für uns gleichfalls eine Missachtung des Gemeinderats.


 friedhofgutachten

Lesen Sie hierzu die Originalvorlagen der Stadtverwaltung – Anlage 2:  https://spaichingen.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MiyHaxEaz8Vn7Ui2Ne0GJ

Oder hier der direkte Link zum Dokument: https://spaichingen.ratsinfomanagement.net.pdf

 

 

Verlegung des Unterbachs auf Wangen III

Die Stadtverwaltung ist der Auffassung, dass die mehrfache Ablehnung der Mehrkosten dadurch begründet ist, dass die Verwaltung den Gemeinderat zu spät über die Mehrkosten informiert habe.

Falsch !! Nach den inzwischen vorliegenden Unterlagen kommen wir zum Schluss, dass der Verwaltung bereits am 20.10.14, als der Gemeinderat die Bauarbeiten zum Preis von ca. 72.000,00 € beschloss, bekannt gewesen war, dass die vorgelegte Planung gemäß der Vorlage vom 06.05.2013 nicht durchführbar ist. Ein hierfür erforderlicher Grundstücksabschnitt von ca. 400 m² befand sich nicht im Eigentum der Stadt und konnte auch nicht erworben werden.

Aus diesem Grund hatte die Stadtverwaltung nach unserer Überzeugung bereits im Oktober 2014 einen neuen Plan in der Hinterhand, der jedoch so rein gar nichts mehr mit dem ursprünglichen Beschlussvorschlag vom 06.05.2013 zu tun hatte.

Da die Verlegungstrecke des Unterbachs nach diesem neuen Plan deutlich länger ausfiel und einen völlig anderen Verlauf als geplant nahm, zusätzlich hierfür ein Betontrog mit Gitterrostabdeckung erforderlich wurde, musste damals bereits klar gewesen sein, dass die Kosten deutlich höher, zumindest jedoch ganz andersausfallen würden. Folglich hätte man den Gemeinderat bereits im Oktober 2014 über den neuen Sachverhalt und Planung informieren und eine neue Kostenschätzung erstellen und genehmigen lassen müssen. Dies war jedoch nicht der Fall, weshalb nach unserer Auffassung die durchgeführte Maßnahme absolut nichts mit der durch den Gemeinderat genehmigten Ausführung zu tun hat.

So spricht die Verwaltung nun von einer Schlussrechnung von ca. 122.000,00 Euro, also einer Verteuerung von 50.000,00 Euro oder knapp 70 % des anfänglichen Angebotspreises. Dies mit simplen Mehrkosten, die bei Baumaßnahmen eben anfallen können abzutun, wie es die Verwaltung und einzelne Fraktionen proklamieren, halten wir für verharmlosend und lediglich als einen Versuch, nachträglich durch den Gemeinderat schwerwiegende (Planungs-)Fehler legitimieren zu lassen.

Wir bemängeln zudem, dass die Baumaßnahme im jetzigen Zustand nach unserer Auffassung nicht hochwasserfest ist und daher zu befürchtet sein wird, dass später nochmals teuer nachgebessert werden muss. Ebenfalls bezweifeln wir die Ernsthaftigkeit bzw. den Nachdruck der Verhandlungen um das benötigte Grundstück. Für die jetzt entstandenen Mehrkosten hätte ein deutlich verbesserter m²-Preis angeboten werden können, um letztendlich die Gesamtkosten doch noch im Rahmen zu halten.

Wir halten es für eine Missachtung des Gemeinderats, dass seitens der Verwaltung trotz inzwischen vorliegender Fakten bis heute keinerlei Einsicht stattfindet oder Eingeständnisse zu vernehmen sind. Es wird weiterhin eine beschönigende Vertuschungstaktik gefahren. Wie soll zukünftig darauf vertraut werden, dass beschlossene Baumaßnahmen auch dementsprechend umgesetzt werden und keine heimlichen, individuellen Planänderungen stattfinden. Ein solches Vorgehen zerstört nicht nur das Vertrauensverhältnis zwischen Verwaltung und Gemeinderat, sondern sorgt auch für erhebliche Missstimmung.

 

 

Entscheidung über den Bau eines neuen Flüchtlingsheimes

Wir von PRO Spaichingen sehen uns in der Pflicht und Verantwortung, weitere Kriegsflüchtlinge und Asylbewerber in Spaichingen aufzunehmen, und diese bestmöglich zu unterstützen.

Allerdings teilen wir den Vorschlag der Stadtverwaltung, hierfür einem fremden Investor, der weder in Spaichingen, noch beim Landratsamt bekannt ist, ein Grundstück am Bahnhof für einen mehrstöckigen Neubau zur Verfügung zu stellen nicht. Zwar mag dieses Ansinnen der aktuellen Zeitnot geschuldet sein, insgesamt jedoch halten wir diesen Standort für ungeeigneten.

Gemäß früheren Beschlüssen soll das Gebiet um den Bahnhof optisch aufgewertet und einladend gestaltet werden. Durch ein Flüchtlingsheim wird wohl weder das Eine noch das Andere erreicht. Auch würden wir ein bestehendes Gebäudes vorziehen, da die Akzeptanz in der Bevölkerung für ein bestehendes Gebäude als Flüchtlingsunterkunft unseres Erachtens höher ist als für einen Neubau.

Daher begrüßen wir die Entscheidung des Bürgermeisters, dieses Thema nochmals in der kommenden GR-Sitzung zu beraten, und zusätzlich Alternativ-Standorte zu prüfen. Auch wir werden hierzu unseren Beitrag leisten.

Hierzu unsere Anregung aus dem Heuberger Boten

presseartikel zum asylbewerberheim

 

 

 

 

Spendenübergabe an das Hospiz

Spendenübergabe an das Hospitz

23.Mai 2014 Spendenübergabe in Widmung und zum Gedenken an Klaus Lehnardt von Gartenbau Niemann und dem Pro Spaichinger Team für die Hospizstiftung, vertreten durch Herrn Albert Teufel, ehemaliger Bürgermeister von Spaichingen und Vorsitzender der Hospiz-Stiftung.

 

 

 

 

 

 

 Spendenübergabe an den Kinderschutzbund

Spendenübergabe an den Kinderschutzbund

23.Mai 2014 Spendenübergabe in Widmung und zum Gedenken an Klaus Lehnardt von Gartenbau Niemann und dem Pro Spaichinger Team an den Kinderschutzbund Spaichingen, vertreten durch die Vorsitzende Frau Rita Liebermann und Gabi Balk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gruppenbild PRO Spaichingen

Bürgervereinigung
 PRO Spaichingen

 

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